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Studie: Gesetzliche Rentenleistungen decken nur 60 Prozent der Ausgaben von Ruheständlern ab – mit unseren ascent AG-Beratern privat vorsorgen

Image by Wilfried Pohnke from Pixabay

„Die Rente ist sicher!“ Dass sich der frühere Bundesarbeitsminister Norbert Blüm in den 80er-Jahren mit diesem Versprechen ein wenig zu weit aus dem buchstäblichen Fenster gelehnt hat, ist den meisten seit Langem klar. Allzu deutlich ist mittlerweile sichtbar, wie sehr der demografische Wandel das umlagefinanzierte deutsche Rentensystem an seine Grenzen bringt. Wie wir erst kürzlich auf dem Blog eines unserer ascent AG-Berater dargelegt haben, steht daher für Deutsche bei den Anlagezielen die Rücklagenbildung zur Absicherung des Lebensabends an erster Stelle. Doch wie klein der Anteil ist, den die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung an den Lebenshaltungskosten tatsächlich ausmachen, ist vielen wahrscheinlich nicht bekannt und wurde jetzt in einer Studie aufgedeckt.

Ohne private Vorsorge droht Finanzierungslücke von mehr als 1.000 Euro im Monat

In dem „Vorsorgekompass 2026“ des Centers für Intergenerative Finanzwissenschaft an der WHU in Vallendar wurde im Auftrag von Union Investment untersucht, ob deutsche Haushalte ihren Lebensstandard im Ruhestand tatsächlich aus laufenden Einkommen finanzieren können. Dafür wurden reale Ausgaben- und Konsummuster den verfügbaren Einnahmen gegenüberstellt. Das Ergebnis: Rentnerhaushalte haben im Schnitt monatliche Ausgaben in Höhe von 3.148 Euro, wobei fast die Hälfte dieser Summe allein fürs Wohnen ausgegeben wird. Dem stehen durchschnittliche Einkünfte von 2.988 Euro im Monat gegenüber. Das bedeutet schon hier ein Problem in Form einer Versorgungslücke von rund 160 Euro, die derzeit typischerweise durch Entnahmen aus dem Vermögen geschlossen wird.

Noch interessanter ist der Blick hinter die Durchschnittseinnahmen: Die monatlichen Einkünfte setzten sich aus verschiedenen Einkommensquellen zusammen, darunter neben der privaten Vorsorge selbstverständlich auch gesetzliche Rentenzahlungen. Das für viele sicherlich überraschende Ergebnis der Studie: Leistungen aus den gesetzlichen Versorgungssystemen reichen lediglich aus, um rund 60 Prozent der Gesamtausgaben zu decken. Das macht die gesetzliche Rente zu einem zwar wichtigen, ohne weitere Vorsorgemaßnahmen aber völlig unzureichenden Baustein zur finanziellen Absicherung des Lebensabends. Wer nicht privat vorgesorgt hat, sieht sich laut Studie einem durchschnittlichen monatlichen Defizit von über 1.000 Euro gegenüber. Mit den Leistungen aus der gesetzlichen Rente lassen sich in diesen Fällen häufig kaum mehr als die Wohnkosten bestreiten.

Damit ergibt sich aus dem „Vorsorgekompass 2026“ eine klare Erkenntnis: Ohne ergänzende Bausteine wie die betriebliche und private Altersvorsorge lässt sich im Alter kaum der Lebensunterhalt finanzieren, geschweige denn der gewohnte Lebensstandard halten.

Mit unseren ascent AG-Beratern privat vorsorgen

Studien wie die eben vorgestellte verdeutlichen die absolute Notwendigkeit eigener Vorsorgemaßnahmen zur Sicherung des Ruhestandes. Glücklicherweise bieten sich gerade mit Fondsinvestments zahlreiche attraktive und renditestarke Optionen. Auch wenn es sich empfiehlt, so früh wie möglich mit der privaten Altersvorsorge zu beginnen, so gibt es doch in jedem Lebensalter Möglichkeiten, die finanzielle Situation und die Absicherung für den Lebensabend zu verbessen. Lassen Sie sich am besten direkt von einem unserer ascent AG-Geschäftspartner beraten. Einen Berater in Ihrer Nähe finden Sie hier.